Die 8 wichtigsten Versicherungen für Startup-Unternehmen und Existenzgründer

 

Für Startup-Unternehmensgründer sind bestimmte Versicherungen von Anfang an besonders wichtig, damit Ihre neue Existenzgründung ein voller Erfolg wird.

 

Das Geld ist in der Regel sehr knapp, darum ist eine genaue Planung der Versicherungs-abschlüsse dringend anzuraten. Die richtige Absicherung sollte man nicht vernachlässigen, besonders am Anfang kann fehlender Versicherungsschutz die finanzielle Existenz bedrohen.

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Hier finden Sie die 8 elementaren Versicherungskomponenten für Startup-Unternehmer und Existenzgründer.

 

Private Krankenversicherung

Selbstständige, Freiberufler und Unternehmer können sich in der privaten Krankenversicherung versichern. Hier sind die Beiträge nicht einkommensabhängig aber dafür muß für jedes Familienmitglied ein eigener Beitrag entrichtet werden, deshalb entscheiden sich viele ledige, junge und gesunde Unternehmer von der gesetzlichen Krankenkasse in die private Krankenversicherung zu wechseln.

Bei der Auswahl der richtigen PKV sind Beiträge, Gesundheitsfragen und der Familienstand besonders wichtig. Erwirtschaftet man von Anfang an gute Gewinne, ist man mit PKV oft günstiger versichert, weil Sie in der "Privaten" keine Beitragssteigerungen durch hohe Einkünfte haben .

 

Gesetzliche Krankenkasse

Viele Startup-Unternehmer bleiben häufig als "freiwilliges Mitglied" gesetzlich krankenversichert. Der Grund: Kleiner Unternehmensgewinn - geringer Beitrag in der GKV. Sobald die Gewinne des Startup-Unternehmers ansteigen, steigen auch die GKV-Beiträge bis zum Höchstbeitrag (in 2014: monatlich ca. 686€) an.

Übrigens auch rückwirkend. Stellt eine GKV fest, dass ihr Mitglied über Jahre zu wenig Beiträge gezahlt hat, wird der Differenzbetrag nachverlangt. An dieser Stelle ist eine professionelle Beratung und ein jährlicher Check empfohlen, um die richtige (günstige) Entscheidung treffen zu können.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

Damit aus Arbeitsunfähig niemals zahlungsunfähig wird...

Für Startup-Unternehmer und Existenzgründer ist die eigene Arbeitskraft besonders wichtig. Wer kein Einkommen erarbeiten kann, keine hohen finanziellen Rücklagen hat, dem droht das finanzielle Aus. Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt Sie für den Fall der Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall mit monatlichen Rentenzahlungen. Um so jünger man die BU abschließt, desto geringer sind die Beiträge. Häufig gibt es besonders preiswerte Spezialanbieter für die Berufsunfähigkeitsversicherung bestimmter Berufsstände.

Achten Sie beim Abschluß einer BU auf den Verzicht der abstrakten Verweisung. Dadurch verhindert man, vom Versicherer in fremde Berufe verwiesen zu werden, weil sonst die Versicherung die Leistungen verweigern kann.

Die vereinbarte Rente sollte die Lebenshaltungskosten (z.B.: Miete, Lebensmittel, Krankenversicherung, Kredite...) decken. Wem eine BU zu teuer erscheinen sollte, empfehlen wir zumindest den Abschluß einer entsprechenden Unfallversicherung für Unternehmer.

 

Unfallversicherung

Die Unfallversicherung ist eine besonders wichtige finanzielle Absicherung von Startup-Unternehmern und Existenzgründer im Falle einer dauernden Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit als Unfallfolge (Invalidität).

Im Ernstfall müssen die UV-Leistungen für ein ganzes Leben ausreichen!

Um so jünger Sie sind - desto so wichtiger! Besonders, wenn man noch keine ausreichende Berufsunfähigkeitsversicherung hat.

Die Unfallversicherung zahlt eine einmalige Kapitalleistung und/ oder eine lebenslange Rente.

Die Leistung der Unfallversicherung hängt von dem prozentualen Invaliditätsgrad ab und wird nach einer Gliedertaxe vertraglich geleistet.

Beispiel: Bei einer dauerhaften Bewegungsunfähigkeit eines Fußes (40%) und eines Armes (70%) ist schon die max. Invalidität eingetreten, Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) empfiehlt als Faustformel für die Versicherungssumme mindestens das Dreifache Ihres Jahreseinkommens.

Gute Verträge leisten zusätzlich:

Die Unfallversicherung ist für Jungunternehmer besonders wichtig, weil diese Personengruppe häufig keine sonstige Absicherung hat.

 

Krankentagegeldversicherung

Krankentagegeldversicherungen leisten nach vertraglich vereinbarten Leistungsbeginnen. Üblich sind Krankentagegelder ab dem 15. oder 22. Krankheitstag. Selbständige Unternehmer können den Leistungsbeginn auch früher oder später wählen. Angestellte bekommen per Gesetz ihre Gehaltsfortzahlung ab dem 43. Krankheitstag.

Krankentagegeld-Leistungen werden Ihnen von gesetzlichen Körperschaften und privaten Versicherungen angeboten. Welche Versicherungsform oder Kombination für Sie optimal ist,  sollten Sie mit einem Krankentagegeldexperten besprechen. Für Geschäftsführer einer GmbH bieten einige Versicherungen auch Krankentagegeld-Lösungen, bei denen die Beiträge von ihrer GmbH getragen werden.

Sie sind Unternehmer und beschäftigen bis zul 30 Mitarbeiter? Dann haben Sie nach dem AAG die Verpflichtung, für Ihre Belegschaft zusätzliche Beiträge an deren gesetzliche Kassen zu leisten. Dafür erhalten Unternehmer im Krankheitsfall des Mitarbeiters einen Teil (von 50% bis 80%) Ihrer Gehaltsfortzahlungsverpflichtung zurück.

 

Altersvorsorge

Startup-Unternehmer konzentrieren sich häufig erst mal auf den guten Start des eigenen Unternehmens, weniger auf die Zeit im Alter.

Dabei müssen gerade die Jungunternehmer selbst für ihr Alter vorsorgen. Gesetzliche Rentenansprüche sind nur in geringer Form oder gar nicht vorhanden. Um so später in eine geeignete Sparkonzeption (z.B.: staatl. geförderte Rürup-Rente, Erwerb von Eigentum) eingestiegen wird, desto höher werden die Beiträge, um sein Zieleinkommen im Alter erreichen zu können.

Wir empfehlen den Startup-Unternehmern nach zwei bis drei Jahren nach ihrer Unternehmensgründung die Vorsorgekonzeption umzusetzen.

 

Haftpflichtversicherung

Verursacht man einen Sach- oder Personenschaden, so muss man dafür haften. Derartige Ansprüche Dritter können die eigene Insolvenz nach sich ziehen. Eine Haftpflichtversicherung schützt den Versicherungsnehmer vor finanziellen Schadensersatzansprüchen.

Auch bei unbegründeten Ansprüchen Dritter wehrt der Versicherer diese Forderungen für Sie ab. Startup-Unternehmer können hierfür eine Haftpflichtversicherung für ihr Unternehmen abschließen und sind gleichzeitig auch privat haftpflichtversichert.

Für Sie als Start-Up Unternehmer gibt es 2 besonders wichtige Haftpflichtversicherungen:
 

1. Vermögensschadenhaftpflicht:

Diese Versicherung schützt Sie vor allem in ihren Anfängen als Start-Up vor finanziellem Schaden. Sollten Sie durch einen Herstellungs-, Betreuungs- oder Beratungsfehler, einem Kunden einen echten Vermögensschaden zufügen, so hilft ihnen hier ihre Versicherung, auch indem geklärt ob die an sie gerichteten Ansprüche überhaupt gerechtfertigt sind.
 
In einigen Berufsgruppen (z.B. für Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater...) hat der Gesetzgeber eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung zwingend vorgeschrieben.
 

2. Betriebshaftpflicht / Berufshaftpflicht:

 
Damit Sie, ihr Betrieb und ihre Mitarbeiter vor Forderungen Dritter abgesichert sind, benötigen sie eine Betriebs- bzw. Berufshaftpflicht. Sollten sie oder einer ihrer Mitarbeiter durch einen versehentlichen Fehler einem Dritten einen Personen-, Sach-,  oder Vermögensschaden zufügen so tritt diese Versicherung für sie ein. Auch hier prüfen die Versicherungen, ob eine Forderung überhaupt gerechtfertigt ist.
 
Eine Unterscheidung der beiden ist allerdings schwierig da sie sich in den Leistungen breit überschneiden. Eine Berufshaftpflicht sichert hauptsächlich einzelne Berufe wie Anwälte, Ärzte oder Steuerberater ab. Die Betriebshaftpflicht ist für jeden offen.

 

Rechtschutzversicherung

Eine Rechtsschutzversicherung ist für Startup-Unternehmen besonders wertvoll, um sich auch bei einem Fachanwalt für Startups beraten lassen zu können. Häufig ist vieles für Sie neu. Zum Beispiel: Die gewählte Gesellschaftsform, Ihr Marktumfeld, Ihre Internetseite, Ihre Personalverantwortung und Ihre steuerlichen Verpflichtungen.

Schnell enstehen hier unbewußt Auseinandersetzungen, die nur von absoluten Profis gelößt werden können. Prozesskosten, Rechtsanwaltsgebühren und Gutachterkosten sollten versichert sein. Gute Rechtsschutzversicherungen beraten zusätzlich ihre Kunden kostenlos und umfänglich, bevor es zum Rechtsstreit kommt, bieten Schlichtungen an und empfehlen Ihnen entsprechende Fachanwaltskanzlein, um SIE und Ihr gutes Recht zu schützen.

 

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Übrigens...

...nach unseren aktuellen Umfragen an Startup`s vor der Gründung, war die Einschätzung, dass das "Risiko-Management" wichtig sei, bei unter 18%.

Nach drei Jahren sagten 36% der noch existierenden Geschäftsführer von Startup`s, dass das Risikomanagement wichtig sei. Nicht berücksichtigt sind die Unternehmungen, die hierdurch aufgeben mussten.

 

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